Mutter-Kind-Kur – Unsere Anreise

Es ist geschafft. Alle Koffer sind gepackt, einer bereits über DHL voraus geschickt und der zweite steht schon neben dem mit Proviant gefüllten Rucksack im Flur.

So sah es aus und dann ging die Reise los. Einmal von Hannover nach Sylt bitte. Beinah sechs Stunden waren wir unterwegs.

Sechs Stunden mit dem Zug

Ehrlich gesagt hatte ich ein bisschen Angst vor unserer Anreise. Wie soll das bloß werden, mit meiner Tochter, die lieber laut lacht und springt, als lange auf ihrem Po zu sitzen und zu malen? Zu meiner Überraschung wurde es richtig gut. In der Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof war die Vorfreude auf die Fahrt mit dem ICE so groß, dass alles Andere irgendwie von selbst klappte. Für die Fahrt im ICE hatte ich vorab Plätze im Familienbereich gebucht und so hatten wir ein Mini-Abteil nur für uns. Selbst wenn wir gewollt hätten, hätten wir niemanden stören können.
Als der Schaffner kam um unsere Tickets zu kontrollieren, wurden wir direkt ins Bordbistro geschickt, wo sich das Töchterchen einen von drei Zügen aussuchen durfte. Es wurde Ida-ICE. Obendrauf gab es noch ein Paket mit Buntstiften.
Natürlich hatte ich auch einiges zur Beschäftigung dabei. Am Vortag hatte ich noch dieses Punkt zu Punkt Malbuch gekauft. Der Tiptoi war natürlich mit drei Büchern dabei und auf das Tablet hatte ich ihr Hörspiele geladen. Außerdem hatten wir Kopfhörer dabei, um den Lautstärkepegel möglichst gering zu halten. Und Essen! Hatte ich Essen erwähnt? Mit Essen kann man sich auch wunderbar beschäftigen.

In Altona mussten wir nach zwei Stunden einmal umsteigen. Für diesen Umstieg hatten wir gut 30 Minuten, in denen wir den Bahnhof erkundeten.

Im Regionalexpress nach Keitum kam dann in den letzten 45 Minuten langsam die erwartete Unruhe ins Kind. Aber da das Ende der Fahrt in absehbarer Ferne lag, konnten wir damit auch wunderbar umgehen.
Am Bahnhof wurden wir von zwei jungen Frauen und einem großen silbernen Auto mit Fahrer abgeholt. Die Frauen liefen mit uns ca. 15 Minuten zum Kurhaus, während der Fahrer unser Gepäck ans Ziel brachte.

Nach einem kleinen Aufenthalt im Gartenhaus konnten wir einchecken und unser Apartment beziehen.

Das Apartment

Wir wohnen in Zimmer 1 und haben das große Glück vom Kinderschlafzimmer aus das Meer sehen zu können. Vom Wohnzimmer, das gleichzeitig mein Schlafzimmer hätte sein können, kann man das Innengelände sehen und das wunderschöne Reetgedeckte Dach. Sonst ist das Apartment mit Vollholzmöbeln ausgestattet. Die Betten kann man leider nicht zusammenschieben, da sie im Kinderzimmer aneinander geschraubt sind. Das hat sich in unserer ersten Nacht schon als Problem herausgestellt.
Die Lütte hatte Alpträume und wollte nicht alleine schlafen. Zu zweit auf 90 cm klappt aber mit einer 6 jährigen jetzt aber auch nicht so richtig gut, also schlafe ich jetzt mit im „Kinderzimmer“ im zweiten Bett. Kopf an Kopf und im Zweifel geht das auch Händchen haltend. Familienbett wäre mir trotzdem lieber gewesen.
Das Bad ist mit allem ausgestattet was man so benötigt. Dusche mit tiefer Duschwanne, Waschbecken, Toilette, Handtuchheizung und Ablagemöglichkeiten.

 

Mal sehen, wie viel ich in den nächsten Tagen blogge. Aber auf Instagram wird es sicher das eine oder andere Foto geben… Und auch für diesen Beitrag reiche ich noch Bilder nach. Allerdings nicht morgen. Da soll das Wetter furchtbar bescheiden sein.

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